Der Blutsport

Um 1800 war der Blutsport so weit ein
Teil des täglichen Lebens in England,
dass das "Bullenbeissen" und andere
solche Blutsportarten nicht nur
Unterhaltung für die Arbeiterklasse war.
Tatsächlich erwünschten Könige
und Königinnen, dass solche Wettkämpfe
arrangiert werden.
Als französische Gesandte den
Hof von Königin Elisabeth in 1559
besuchten, unterhielt sie die Königin
mit einem Festmahl gefolgt von einer
"Bullen- oder Bärenbeissen"
Show.
Der
Bull-and-Terrier
Während den frühen 1800s
versuchten einige Bulldog Züchter etwas
neues, in der Hoffnung schnellere,
wütendere Kampfhunde zu züchten.
Sie züchteten die gewaltigsten
Bulldogs mit den kräftigsten,
schnellsten und mutigsten Terriern.
Der White English Terrier
(heute
ausgestorben)
wurde am häufigsten mit dem
Bulldog gekreuzt.
Das Resultat dieser Kreuzung
nannte man den "Bull-and-Terrier"
oder
den "Half-and-Half".
Im Jahre 1835 wurde in England
der Humane Act eingeführt, was den
Blutsport illegal machte.
Nachdem das Bullen- und
Bärenbeissen abgeschafft wurde stieg das
Interesse an Hundekämpfen jedoch schnell
an, da im Gegensatz zu Bullenbeissen die
Hundekämpfe nicht so viel Platz
benötigten. Geheime Wettkämpfe konnten
in Kellern und Hinterräumen von Bars
gehalten werden.
Die Ankunft in Amerika
Der
Blutsport war auch in Amerika sehr
populär. Die ersten importierten
Bulldogs und Bull-and-Terriers in der
neue Welt wurden vor allem für diesen
Zweck gebraucht. Fast alle der frühen
Amerikanischer Kampfhunde wurden aus
England oder Irland importiert.
Doch sehr bald erkannte man die
Wendigkeit, Mut und Hingabe des
Bull-and-Terrier’s und brachte sie mit
in den Westen, wo sie unentbehrliche
Mitglieder vieler Familien auf Farmen
wurden.
Die Hunde waren für das Leben
an den Grenzen sehr gut geeignet, indem
sie die Farm und die Kinder mit grosser
Zuversicht und Autorität bewachten, aber
auch körperliche Arbeiten erledigen
konnten.
Zusätzlich haben sie die Farm
von Ratten und Schlangen bis hin zu
Koyoten und Bären beschützt. Man glaubt,
dass die generelle Nützlichkeit der
Rasse an Farmgrenzen ein wichtiger
Faktor war ihre Größe zu wachsen.
Der United Kennel Club (UKC)
Einige Pioniere haben
Aufzeichnungen der Zucht ihrer Hunde
geführt. Tatsächlich haben sie Pedigrees
während Generationen (entweder in Akten
oder nach Erinnerung) geführt.
Viele von ihnen haben ihre Hunde
1839 registriert, als Chauncy Z. Bennett
den
"United Kennel Club" (UKC)
gründete und den
"American (Pit) Bull Terrier"
als erste Rasse anerkannte.
Bennett ernannte diese
Rassenbezeichnung um diesen Hund als
eine Amerikanische Rasse zu etablieren.
Die American Dog Breeders
Association (A.D.B.A)
Siebzig Jahre später, 1909, wurde die
"American Dog Breeders Association"
(ADBA)
vom ersten Präsidenten Guy McCord und
seinem engen Freund John P.Colby,
gegründet.
Während einige
American Pit Bull Terrier Züchter die
eine oder andere Organisation wählten um
ihre Hunde zu registrieren, haben Andere
wiederum ihre Hunde an beiden Orten
eingetragen, was heute noch Viele
machen.
Der American Kennel Club (AKC)
Im Jahre 1936 machte die
populäre US Kinderserie
"Little Rascals" mit dem Hund "Petey
the Pit"

(ein American Pit Bull Terrier)
die Öffentlichkeit mit dieser
Rasse näher Vertraut.
Gleich danach entschloss sich
der "American Kennel Club" (AKC) diese
Rasse ebenfalls zu registrieren, jedoch
unter dem Namen "Staffordshire Terrier".
Später, 1972, wurde der Name zu
"American Staffordshire Terrier"
geändert um es von ihren kleineren
Englischen Verwandten, dem "Staffordshire
Terrier", zu unterscheiden.
Trotzdem waren in 1936 die
Versionen der AKC, UKC und ADBA des "Pit
Bull" in jeder Hinsicht identisch, da
der ursprüngliche Baumstamm des AKC
"American Staffordshire Terrier" sowieso
von Pit Bulls her kam, welche unter UKC
und ADBA registriert waren.
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